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Archive April 2019

Gartengestaltung im antiken Rom und Möglichkeiten heutzutage mit Beetumrandungen

Gartengestaltung im antiken Rom und Möglichkeiten heutzutage mit Beetumrandungen

Die Ursprünge der Landschaftsgestaltung sind nicht explizit auszumachen.

Es hat nicht mit einer bestimmten Person angefangen oder einer Menschenbewegung, wie so viele Dinge in der Geschichte der Menschheit. Es gab keine explizite Person oder Organisation, die plötzlich entschieden hat, wie wir unsere Sträucher und Bäume anordnen können bzw. sollen, so dass diese eine schöne Optik darstellen.

Auch wenn die hängenden Gärten von Babylon die erste Erwähnung des schönen Zusammenspiels von Gärten und Design sind, so ist es höchst umstritten, ob diese den Beginn der Landschaftsarchitektur darstellen. Es ist mit seinen Charakteristiken eins der sieben Weltwunder, aber niemand weiß ob diese zu der menschlichen Geschichte oder zu der Mythologie zählen.

Auch wenn zahlreiche Wissenschaftler detaillierte Informationen über Funktion, Bauweise und die Erbauer der hängenden Gärten haben, so gibt es keine babylonische Aufzeichnung, die die wirkliche Existenz der Gärten nachweisen können.

Möglicherweise trat die Landschaftsgestaltung das erste mal mit dem Aufstieg des römischen Imperiums in Erscheinung. Römer lebten in Städten und brauchten darin bestimmte Zonen, um soziale Kontakte zu pflegen, und dies taten sie am liebsten in einem sehr ansprechenden Umfeld. Mit diesem Ziel wurden antike römische Gärten mit einer faszinierenden Kombination von Pflanzen, Mosaik und Brunnen gebaut. Auch religiöse Symbole fanden sich darin.

Diese exakt angelegten Landschaften standen in starkem Kontrast zu den asiatischen Gärten, in denen chinesische und japanische Gärtner die Landschaft eher unbeständig und freier gestalteten. Sogar im alten Persien wurden riesige unterirdische Brunnen gebaut, um die Gärten am Leben zu erhalten. Es gibt Hinweise darauf, dass römische Gärten einige Züge von den persischen Gärten besaßen.

Das sind nur ein paar Beispiele, welche verschiedenen Formen Landschaftsarchitektur über die Jahre annehmen konnte. Der Begriff “Landschaftsarchitektur” wurde unter anderem von Gilbert Meason in seinem Buch “Die Landschaftsarchitektur der großen italienischen Maler” erwähnt, in dem er über die meisterhaften Landschaftsbilder der italienischen Maler schrieb.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Menschen, welche Gärten gestalteten, „Landschaftsgärtner“ genannt. Doch Frederick Olmsted fand diesen Begriff zu limitierend und brachte den Begriff „Landschaftsarchitekt“ hervor, da bei der Gestaltung von Gärten mehr als nur die reine Umsetzung gefragt ist.

Dazu zählt natürlich auch die intellektuelle Planung der anzulegenden Grünfläche, mit all seinen Utensilien, wie Pflanzen (dazu zählen Kletterplfanzen wie Alpen-Wadrebe, Amerikanische Pfeifenwinde oder Blaue Prunkwinde), Beeten oder sonstigen verschönernden und zweckmäßigen Tools wie beispielsweise Beeteinfassungen oder einer Metall Rasenkante von allerbester Qualität.

Zurück ins aktuelle Zeitgeschehen: es wurde viel in Richtung Stadtgärten gemacht, um den grauen Alltag einer nüchtern wirkenden Stadt mit dem schönen Grün der Natur zu verbinden, und somit mehr Attraktivität für Anwohner und Stadtbesucher zu generieren.

Da mehr und mehr Menschen in Städten und nicht mehr in kleinen, aufeinander gepferchten Dörfern leben, wurde eben die Landschaftsgestaltung in die Stadtplanung einbezogen.

Es existieren schöne Kombinationen aus grauem oder dunklem Asphalt und Mulch. Dies ist ein modernes Phänomen, aber trotzdem nicht wirklich einzigartig. Bereits in antiken römischen Gärten war dies Gang und Gebe, die Natur und die Stadt zu kombinieren und somit für ein prachtvolles Anwesen zu sorgen.

Somit kann festgehalten werden, dass unsere heutige Gesellschaft dies beim Gedanken an das antike Rom “nachbaut”.